Die 70er Jahre

Am 30. Januar 1970 wurde Johann Christians zum 1. Vorsitzenden gewählt. Um die Jugendarbeit effektiver zu gestalten, wurden zwei Jugendwarte ernannt. Diese Tätigkeit übernahmen Evert Beneken und Diedrich Münk. Später hatten neben Beneken Karl Schrage und Diedrich Dirks erheblichen Anteil an der erfolgreichen Jugendarbeit. Die Schülergruppe wurde 1974 zum ersten Mal Verbandsmeister. Die Jugend von damals bildet heute den Stamm der erfolgreichen Herrenmannschaft.

Mitte der 70er: v.l. Eckard Münk, Rainer Hieronimus, Karl Schrage, Frank Ubben, Jan Dirks, Michael Janßen

Im Mai 1972 konnte der Verein auf sein 50-jähriges Bestehen zurückblicken. Ein Blick in die Bücher verriet, dass das Vereinsleben von Anfang an sehr rege und die Mitglieder dem Verein zur Treue verpflichtet waren. Besonders das alljährlich am Himmelfahrtstage stattfindende Sommerfest war zu einer festen Institution geworden und fand bei den Dorfbewohnern und in den Nachbargemeinden großen Anklang.

Auf der Generalversammlung am 26.Januar 1973 wurde „Kassensturz“ gemacht. Die Unkosten waren gestiegen. Um dem Verein unnötige Kosten zu ersparen, sollten die Ehrenurkunden, soweit möglich, selbst angefertigt werden. Diese Arbeit übernahm der stellvertretende Kassenführer Wilhelm Badberg. 1974 traten neue Verbandsstatuten mit verschärften Bedingungen in Kraft. Zu den Punktekämpfen mussten die Werfer in Zukunft namentlich gemeldet werden. Für die Schüler- und Jugendwerfer wurden 1974 Gummiboßel, Klootkugeln und ein Schleuderball angeschafft, um in diesen Disziplinen erfolgreich trainieren zu können.

Mit Datum der Generalversammlung am 31. Januar 1975 stellte nach 20-jähriger Schriftführertätigkeit Hermann Dirks sein Amt zur Verfügung. Diedrich Lambertus wurde sein Nachfolger. Die Jugendverbandsmeisterschaft errang im Jahre 1975 Gerrit Christians. Richard Heyen wurde Schülermeister.

Inzwischen war eine weitere Gaststätte mit Saalbetrieb in Upschört gegründet worden. Am 6. September 1976 fand die erste Vereinsversammlung des KBV in der Gaststätte „Bender“ statt. Dieses Lokal wurde zukünftig mit in die Vereinsarbeit einbezogen. 1976 konnte der Verein ebenfalls einen hohen Erfolg in der Jugendarbeit verzeichnen. Wolfgang Janßen holte im Schülerdreikampf den hohen Titel des Verbandsmeisters.

In der Generalversammlung am 27. Januar 1978 wurde dem Mitglied Harm Badberg eine besondere Ehrung zuteil. Der Kreisverbandsvorsitzende Ricklef Carls überreichte ihm im Namen des Verbandes die goldene Ehrennadel. Ricklef Carls hielt Rückblick auf die langjährige Tätigkeit des Upschörters im Interesse des Friesenspiels. Vom KBV wurde Badbergs Arbeit durch die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft anerkannt. Das Jahr 1978 war von weiteren großen Ereignissen gekennzeichnet. Am 23. April fand die Landesmeisterschaft in Upschört statt. Die Organisation dieser Konkurrenz lag in den Händen von „Freya“. Ausgetragen wurden die Wettkämpfe auf der K 50 nach Reepsholt, die zu diesem Zweck gesperrt wurde. Am 30. April erfolgte ein Werfen gegen Oldenburg. Für die Gruppe der Aktivklasse übernahm "Freya" die Aufsicht und Betreuung. Im Juni 1978 wurde auf dem Haarweg ein Freundschaftskampf gegen das Kollegium einer Schule aus Nienburg ausgetragen.

Beim Fünfkampf auf Verbandsebene errang Harald Beneken in der Saison 1979 den Titel, Gerold Schrage belegte den 2. Platz. Für den im Jahre 1979 verstorbenen Fahnenträger Karl Vick wurde Georg Ahlfs zum Nachfolgen gewählt. Folkert Folkerts und Martin Baß, nunmehr seit 20 Jahren als Fahnenjunker im Amt, wurden bestätigt. Im Jahre 1979 wurde eine Sportversicherung für die Regulierung eventueller Schäden mit einer Prämie in Höhe von 525 DM per anno abgeschlossen. Bei den Einzelmeisterschaften des Verbandes „Altes Amt Friedeburg“ gab es in der Saison 1978/79 folgende Platzierungen für „Freya“:

1. Platz: Schüler:                     Pockholz:        Holger Janssen

2. Platz: Schüler                      Gummi:           Michael Janssen

2. Platz: Jugend:                      Gummi:           Hans-Hermann Ehmen

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